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In Rom entsteht ein neues Casalgrande Padana Creative Centre

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November 10, 2017

In Rom entsteht ein neues Casalgrande Padana Creative Centre

Die Restaurierung der Villa Casa Baldi ist in vollem Gange.

Das außergewöhnliche, von Paolo Portoghesi neu gestaltete Wohnhaus ist eines der bedeutendsten Werke der italienischen Nachkriegsarchitektur. Hier soll der dritte Pol der von Casalgrande Padana entwickelten Struktur im Dienste von Kreativität, Kultur und Gebäudeplanung entstehen.

Die Arbeit von Casalgrande Padana ist auf vielen Ebenen eng mit verschiedensten Themen der Gebäudeplanung verknüpft. In Zusammenarbeit mit bedeutenden Partnern und Institutionen ist das Unternehmen federführend an der Planung und Durchführung von Tagungen, Seminaren, Workshops, Schulungen, Ausstellungen, Wettbewerben und Veröffentlichungen beteiligt.

Casalgrande Padana geht damit eine dauerhafte Verpflichtung zur Förderung des Austauschs zwischen Forschung und Innovation in der Keramikbranche ein. Die Partner des Unternehmens treiben ihrerseits mit ihren Produkten die kreative und technologische Innovation voran und haben es sich zum Ziel gesetzt, die Architekturlandschaft in vielerlei Hinsicht und diversen Anwendungsbereichen auszubauen und zu differenzieren.

Einer der bedeutendsten Aspekte ist die Einrichtung der Casalgrande Padana Creative Centres. Als Orientierungspunkt für Fachleute und Branchenexperten sollen sie und Pldas traditionelle Konzept des kommerziellen Showrooms überwinden und wertvolle Plattformen für die Begegnung zwischen Produktion anung werden. Hier, wo Ideen aufeinandertreffen und Kultur und Weiterbildung gefördert werden, sollen Produkte, Materialien und Verlegetechniken vorgestellt und Planungsfragen eingehend erörtert werden.

Die Formel hat Erfolg: Innerhalb weniger Jahre wurde dem von Cerri Associati Engineering geplanten und in unmittelbarer Nähe zum Produktionsstandort Casalgrande eingerichteten ersten Creative Centre ein weiteres Creative Centre im Mailänder Foro Buonaparte zur Seite gestellt. Für Architekten im Einzugsgebiet der Metropole ist das Mailänder Creative Centre zu einem festen Bezugspunkt geworden, nicht zuletzt aufgrund seiner regen Veranstaltungs- und Schulungstätigkeit mit zahlreichen bedeutenden Persönlichkeiten der internationalen Architektur- und Raumgestaltungsszene.

Angesichts dieser Entwicklung und als Reaktion auf die steigende Nachfrage in Italien baut Casalgrande Padana nun in Rom ein weiteres Creative Centre auf. Der Rahmen bietet die einmalige Gelegenheit, Architekten und Gebäudeplanern ein Bauwerk von besonderer Bedeutung zugänglich zu machen: Sitz des neuen Creative Centre in Rom ist die Villa Casa Baldi. Gian Vittorio Baldi, Regisseur und Filmschaffender, produzierte unter anderem mehrere Filme Pier Paolo Pasolinis. Das ab 1959 in seinem Auftrag nach Entwürfen Paolo Portoghesis errichtete Haus wurde 1961 fertig gestellt.

Trotz seiner moderaten Größe war das Gebäude weniger als zwei Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs ein innovatives architektonisches Manifest und Anlass hitziger Diskussionen, über die selbst die New York Times berichtete. „Ein schwieriges Gebäude“, so nannte es der Architekturhistoriker Bruno Zevi im Dezember 1962 in der Zeitschrift L‘architettura Cronaca e storia. Paolo Portoghesi spricht aus heutiger Sicht von „einem Versuch neuer Architektur, gebunden an Orte und Geschichte und zugleich Teil der revolutionären Moderne“. Casa Baldi ist Vorreiter einer neuen Gestaltungssprache und einer nahezu unendlichen Folge kultureller und materieller Referenzen, Zeuge einer Architektur, die nicht zuletzt durch konstruktive Innovation Geschichte machen kann. Ein rundum großzügiges Werk.

Umsichtig und vorausschauend hat Casalgrande Padana die Restaurierung und Umgestaltung eben diesem Paolo Portoghesi anvertraut. Seine Lösungen fügen sich kohärent in das Originalbauwerk ein und sind zugleich darauf bedacht, die neue Bestimmung des Gebäudes architektonisch und funktional zu unterstreichen.

Die ersten Schritte sind getan, so dass in Kürze Architekten und Gebäudeplaner aus Rom und Umgebung die Möglichkeit haben werden, dieses neue Angebot kennenzulernen und aus nächster Nähe zu erleben. Als Schnittstelle zwischen Keramik und Gebäudeplanung soll das neue Creative Centre die wechselseitigen Beziehungen fördern. Schlüssel hierzu soll eine Verbindung aus Ausstellungsraum, Kommunikationsangeboten, technischen Informationen und vielgestaltigen Initiativen in den Bereichen Architektur, Design und Produktion sein.

Die kommende Ausgabe von „Wege in der Keramik“ mit dem Schwerpunkt Gebäudeplanung, wird das Thema in einem Interview mit Paolo Portoghesi ausführlich vorstellen.