Bohrungen in Feinsteinzeugplatten

Bohrungen in Feinsteinzeugplatten

Müssen Sie runde Löcher oder Öffnungen für Wasserrohrleitungen, einen Spülwasserkasten, Einbaustrahler, elektrische Leitungen oder Wandsteckdosen in unsere Feinsteinzeugplatten schneiden und wissen nicht, wie Sie dabei vorgehen sollen?

Folgen Sie der Anleitung, die wir für Sie vorbereitet haben, und schauen Sie sich unsere Tutorial-Videos an ...

Die glasartigen Eigenschaften von Feinsteinzeugfliesen und ihre besondere Härte machen es oft schwierig, mit traditionellen Werkzeugen Löcher und Öffnungen zu erhalten, die beispielsweise für einen Spülwasserkasten um die 15x25 cm groß sein können. Wenn eine der beiden Seiten der Öffnung nur wenige Zentimeter vom Fliesenrand entfernt ist und die Integrität des Rahmens erhalten bleiben soll, steigt die Bruchgefahr.

Um sicher und professionell Löcher und Öffnungen in Feinsteinzeugplatten zu bohren, müssen ein paar einfache, aber wichtige Schritte beachtet werden.

Bohren von Löchern

Die schnellste Lösung für das Bohren von Löchern in Feinsteinzeugfliesen ist die Verwendung professioneller Diamantschneider, die auf gängige Winkelschleifer für austauschbare Scheiben aufgesetzt werden können, wie z.B. die Mondrillo-Fräsenvon Montolit (erhältlich in verschiedenen Durchmessern von 6 mm bis 75 mm), mit denen man in wenigen Minuten ein Loch bohren kann und die Fliesenoberfläche an der Kontur der Öffnung intakt und ohne Abplatzungen erhalten bleibt.

 

Beim Bohren des Lochs ist es wichtig, die Fräse in kleinen Drehbewegungen zu schwenken, ohne übermäßigen Druck auf die Ansatzstelle auszuüben. Dabei sollte man die Bohrstelle mit Wasser benetzen, das Loch in mehreren Schritten bohren und immer wieder erneut benetzen.

Klicken Sie hier, um unser Video-Tutorial anzusehen.

 

Schneiden von Öffnungen

Bei rechteckigen oder quadratischen Öffnungen ist die Technik des Anreißens und Schneidens mit einer einfachen, auf dem Winkelschleifer montierten Trennscheibe (oft nicht für Feinsteinzeug geeignet), sehr schwierig und garantiert kein sicheres Ergebnis. Die durch den Schnitt und die Vibration des Materials verursachte Belastung unter ziemlich unsicheren Arbeitsbedingungen, wie sie oft auf Baustellen vorkommen, können auch nach dem Verkleben der Fliese zu Rissen und Brüchen führen.

Wir empfehlen Ihnen daher, folgendermaßen vorzugehen:

Erster Schritt: Befolgen Sie das bereits für das Realisieren von Löchern beschriebene Verfahren und bohren Sie mit professionellen Diamantschneidern vier Löcher mit einem Durchmesser von etwa 10-15 mm an den Scheitelpunkten der Öffnung.

Öffnung in wenigen Zentimetern Abstand von den Fliesenrändern

 

 

 

Zweiter Schritt: Bohren Sie bei Bedarf zusätzliche Löcher entlang der Schneidkanten der Öffnung, deren Anzahl von der Seitenlänge der Öffnung abhängt.

Erste auszuführende Bohrung

Schnittumfang der zu schaffenden Öffnung

 

Dritter Schritt: Schneiden Sie die Fliese sanft und schrittweise von Loch zu Loch mit einem Winkelschleifer mit einer für Feinsteinzeug geeigneten Diamantscheibe ein.

Weitere zusätzliche Bohrungen entlang des Schnittumfangs der Öffnung

 

 

 

In dieser empfindlichen Schneidphase sind Qualität und Zustand der Diamantschleifscheibe von grundlegender Bedeutung. Bei sehr hohen Drehzahlen muss sie ihre Steifigkeit und ihr Schnittverhalten ständig beibehalten.

Wir empfehlen besonders die professionellen Diamantschleifscheiben von Montolit (Art. CTX 115, Art. CG 115 und Art. TCS 115, letztere ist auch mit einem Durchmesser von 85 mm erhältlich), den japanischen Artikel von SANKYO und die Artikel CER-Rosa Turbo von MAXIMA und Super Gres XT EVO von CLIPPER.

Für das Bohren von Löchern an den Scheitelpunkten der Öffnungen empfehlen wir auch das Werkzeug GTR 30 CE von BOSCH, das bereits mit Fräsen mit einem für diese Anwendung geeigneten Durchmesser ausgestattet ist. Verschiedene Anwendungen dieses Instruments haben selbst unter den schwierigsten Einsatzbedingungen ihre Gültigkeit und Wirksamkeit beim Bohren und Schneiden von Feinsteinzeugfliesen bewiesen.

Wir empfehlen, die oben beschriebenen Arbeiten immer auf einer ebenen, stabilen Oberfläche durchzuführen. Am besten sollte die Feinsteinzeugplatte dabei auf einer Polystyrol- oder Weichgummimatte liegen, um Vibrationen zu dämpfen und die Arbeit sicherer zu gestalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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