Erfolg der Platten von Casalgrande Padana auf der Expo 2015 Mailand mit Vanke

Erfolg der Platten von Casalgrande Padana auf der Expo 2015 Mailand mit Vanke

Casalgande Padana verzeichnet einen weiteren, großen Erfolg in der Welt der Feinsteinzeugplatten, indem sie etwas wirklich Besonderes gestalten. Um es selbst zu sehen, brauchen Sie nur den Pavillon der Firma Vanke auf der Expo 2015 in Mailand zu besuchen. Mit der Gestaltung der Platten der Produktreihe Fractile – entstanden aus einer Zusammenarbeit mit dem Stararchitekten Daniel Libeskind – vereint Casalgrande Padana in einem einzigen Projekt moderne ästhetische Entscheidungen, konzentrierte Technologie und innovative Verfahren zur Verkleidung von Gebäuden.

Alle Fakten eines großen Projekts

Für die Universale Exposition hat Casalgrande Padana über 4200 Platten geliefert – hergestellt im Format 60×120 und nachträglich in zwei getrennte Module von 60×60 geschnitten – die nach einem Entwurf von Daniel Libeskind gestaltet wurden, der auch der Autor des Projekts des Pavillons ist. Die Farbe der Platten: ein spezieller Rotton mit Metallic-Effekt. Das graphische Muster dagegen inspiriert sich an der fraktalen Mathematik. Um diese besondere Struktur zu ermöglichen, hat Casalgrande Padana auf ein spezielles dreidimensionales Muster zurückgegriffen.

Die Fractile-Platten sind das Ergebnis einer akribischen Arbeit, sowohl vom ästhetischen Standpunkt aus, als auch in Bezug auf das hochentwickelte industrielle Verfahren, das für ihre Herstellung notwendig ist und die Glasierung und das Brennen bei 1250°C unter Verwendung spezieller Ton-, Quarz- und Feldspatmischungen zusammen mit oxidgesättigten Metallic-Lacken vorsieht und der Keramikoberfläche einen besonderen und dynamisch irisierenden Effekt verleiht. Hierbei handelt es sich um einen besonderen Farbton, der speziell für dieses Projekt im tintometrischen Labor von Casalgrande Padana entworfen und perfektioniert wurde.

Die Verkleidung des Pavillons

Die Arbeit von Casalgrande Padana war entscheidend für die rechtzeitige Fertigstellung von Vanke (dies war der erste Pavillon, der an die Expo drei Monate vor dem Eröffnungsdatum übergeben wurde): eine meisterhafte Leistung, insbesondere wenn man die Komplexität der Prozesse in Betracht zieht, die dafür notwendig waren.

Nach der Fertigstellung der tragenden Struktur und der Montage der Stahl-Verbindungsstreben wurde mit der Montage der horizontalen Elemente aus Profilblechen und der Befestigung des Isolationskerns der Verschalung aus mineralisierten Holzfaserplatten begonnen. Das Ganze wurde dann mit einer Schicht aus Spritzbeton auf einer entsprechenden Stützarmatur verschlossen.

Die gesamte Oberfläche des Vanke-Pavillons (mit seiner sicherlich ungewöhnlichen Form) wurde dann für die Installation einer besonderen Metall-Unterkonstruktion zur trockenen Verankerung der Keramikverkleidung vorbereitet, die in Zusammenarbeit mit dem Architekten Daniel Libeskind von der Ingenieursabteilung von Casalgrande Padana entwickelt wurde. Dieses Montagesystem wurde entwickelt, um die Dekonstruktion traditioneller komplanarer Flächen durch die teilweise Überlappung der dreidimensionalen Fractile-Keramikelemente aus Feinsteinzeug zu betonen, die mit einer suggestiven roten Lackierung glasiert wurden.

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